Drake bei Rock in Rio: Diese Tracks können wir kaum erwarten

Drake bei Rock in Rio: Diese Tracks können wir kaum erwarten

Rock in Rio 2019

Rock in Rio 2019

Rio de Janeiro, Brasilien


Ganz egal, was du von dem kanadischen Rapper, Sänger und Weltstar Drake hältst, die Anziehungskraft des 6God lässt sich nicht leugnen. Der Rapper fährt bei seinen Konzerten mit Ticketpreisen auf, die uns mit den Ohren schlackern lassen und gerade deshalb ist eine Festivalshow von ihm so eine seltene und bemerkenswerte Angelegenheit.

Anlässlich seiner Headliner-Show bei Rock in Rio haben wir im Backkatalog des Künstlers aus Toronto gekramt und einige Songs auserkoren, die wir am Freitag, den 27. September in der so genannten „Cidade do Rock“ gerne hören möchten.

Locker hätten 20 Tracks auf dieser Liste stehen können: „0-100/The Catchup“, „Know Yourself“, „Fancy“ und auch „One Dance“ zum Beispiel. Jedoch wollten wir die Auswahl kurz und bündig halten und haben sie deshalb auf das Wesentliche kondensiert.


Headlines


Auch wenn es zuvor schon große Singles gab und das weltweit erfolgreiche „Take Care“ wenige Monate später folgte, fühlt sich die zweite Single von Drakes zweitem (und meiner Meinung nach bestem) Album immer noch an, wie der Moment, an dem Drake so richtig einschlug; das Intro ist wie eine Fanfare, die die Ära eines Rap-Superstars einläutet.


Nice For What


„Nice For What“ war der Song des Jahres 2018. Auch ein Blick auf meine meist gespielten Songs des letzten Jahres bestätigt es; dieser Track hat einfach einen Nerv getroffen. Und ich sage das, obwohl Scorpion, das Album von dem der Track stammt, meiner Meinung nach recht mittelmäßig ausgefallen ist. „Nice For What“ möchte mit dem Sample von Lauryn Hill und dem New Orleans Bounce-anmutenden Beat einfach in Dauerschleife gehört werden.


Diplomatic Immunity


Wo wir schon beim Jahr 2018 sind: Als Drake seine EP Scary Hours veröffentliche, erregte „Diplomatic Immunity“ meine Aufmerksamkeit. Scheint als war ich da anderer Meinung als der Rest der Welt, denn es war der Track „God's Plan“ der stattdessen an die Spitze der Charts schoss. Nachdem der Song zum Soundtrack des Sommers und folglich einfach zu oft gespielt wurde, bleib ich bei meiner anfänglichen Meinung in Bezug auf „Diplomatic Immunity“.


Fake Love


More Life wurde, aus welchen Gründen auch immer, als Playlist und nicht als Album oder Mixtape angekündigt und ist das beste längere Projekt, das Drake seit nun beinahe fünf Jahren veröffentlichte. Mit satten 81 Minuten ist die Scheibe etwas langatmig, jedoch zählen Tracks wie Passionfruit, die Collaborations mit Giggs KMT und No Long Talk, das von Black Coffee produzierte Get It Together und vor allem die Erstauskopplung Fake Love zu den stärksten, die Drake seit Langem veröffentlichte.


Wanna Know


Dass Drake ein Faible für britischen Rap hat, ist bekannt. An der Ernsthaftigkeit und seiner Motivation diesbezüglich scheiden sich die Geister – Befürworter*innen zitieren seine Anerkennung für Acts wie den britischen Rapper Sneakbo und böse Zungen beschuldigen ihn als Trittbrettfahrer. Seine Mitarbeit an einem offiziellen Remix für „Wanna Know“ des aufstrebenden Londoner Rappers Dave, kling jedenfalls fantastisch.


Best I Ever Had


Das war vermutlich für viele ihr erster Drake-Song. Als ich den Track zum ersten Mal hörte, nahm ich an, dass mindestens 2 oder 3 Künstler daran beteiligt sein müssen, an manchen Stellen zeigt uns Drake seine beste Lil Wayne-Imitation und wechselt zwischen Gesang und Rap, entspannt und aggressiv. Sicherlich ist er nicht der Erste mit dieser Herangehensweise, aber ihm gelingt es einfach am besten.

  


Stay Schemin’ /  Poetic Justice / 100 

 

Ich gebe zu, zum Abschluss habe ich ein bisschen getrickst, aber es wäre schon möglich, dass wir bei der Show ein Medley zu hören bekommen. Genau wie andere Rapper scheut Drake nicht davor zurück, seine Texte, die er auf Tracks anderer Künstler zum Besten gibt, aneinanderzureihen – Fans brennen sowieso meistens darauf, die Stücke mit dem größten Wiedererkennungswert zu hören. Für diese Zwecke begrenzen wir das Medley auf drei Lieder – der Refrain zu „Stay Schemin“ von Rick Ross, der das inzwischen legendäre „you wasn't with me shooting in the gym“ hervorbrachte, der Track, der mit Kendrick Lamar und Drake die größten Acts des Hip-Hop vereinte, sowie das absolut unterschätze „100“ von The Game.


Drake steht am Freitag, den 27. September bei Rock in Rio auf der Bühne. Tickets für diesen Tag und die restlichen Tage des Festivals sowie Pakete, Unterkünfte und Extras kannst du hier buchen.

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