New Music Fridays: Die Lieblings-Songs von Festicket


Guten Morgen und herzlich Willkommen bei dieser Ausgabe von „New Music Fridays: Die Lieblings-Songs von Festicket“. Auch diese Woche haben wir wieder die besten Neuerscheinungen der Woche für dich herausgesucht. Mit dabei sind Grooves von Toro Y Moi, melancholische Klavierklänge von Lubomyr Melnyk, die gefühlvolle neue EP von Poppy Ajudha und viele weitere Schätze, die ein bisschen Licht in dein Dezemberwochenende bringen sollen.

Unten kannst du der gesamten Playlist lauschen und findest einige Worte zu unseren allerliebsten Lieblings-Tracks.


Poppy Ajudha – Patience


Poppy Ajudha war bereits vor einigen Wochen mit ihrem fantastisch gefühlvollen und gleichzeitig rastlosen Track „White Water“ vertreten. Jetzt ist die EP, aus der der Track stammt, erschienen und sie ist gar nicht mal so schlecht.

Das atmosphärische „White Water“ sticht klar hervor und im Track „Searching/Inside of Me“ erkundet die Künstlerin mit Zeilen wie „find the spaces in your spirit“ und „you grow flowers inside of my body and water them daily“ ihre Gedanken und Gefühle, während Melodiefetzen rückwärts abgespielt werden.

„When You Watch Me“ erinnert an die zarte Seite von Amy Winehouse und der letzte Track „The Man You Aim to Be“ trägt eine ordentliche Portion Groove bei und erkundet das Thema toxische Männlichkeit.

Besonders zu erwähnen ist natürlich auch die unglaubliche Stimme der Sängerin, die den Themen und Texten der Songs etwas Unwiderstehliches verleiht.JK


Deerhunter – 'Element'


Drei Jahre sind seit der Veröffentlichung von Fading Frontier von Deerhunter bereits verstrichen, deshalb fiebern wir ihrem neuen Album, das im Januar 2019 erscheinen soll, schon entgegen. Die Band aus Georgia segnete uns nach der Veröffentlichung der Single „Death In Midsummer“ heute mit ihrem neuen Song „Element“. Beide Tracks verkörpern den opulenten Barock-Pop-Sound der Band perfekt. Dies sollte Deerhunter-Fans zumindest bis Januar zufriedenstellen.JB

 

Lubomyr Melnyk - Melnyk: Fallen Trees
  

Im zarten Alter von 69 Jahren verblüfft uns Lubomyr Melnyk mit seiner neuen EP Melnyk: Fallen Trees.

Er steht bei Erased Tapes unter Vertrag, demselben Label wie auch seine Neoklassik-Kollegen Nils Frahm und Òlafur Arnalds. Seine einzigartige Spielweise, die als Continuous Music bezeichnet wird, oszilliert irgendwo zwischen Klassik und Minimal-Musik. Melnyk kreiert eine wasserfallartige Kakofonie funkelnder Noten, ein unermüdliches Hin und Her, das mit dem Sustain-Pedal verstärkt scheint und auf „Requiem For A Fallen Tree“ von einer bewegenden opernhaften Frauenstimme begleitet und von Lubomyrs sanftem Klavierspiel abgerundet wird.

Obwohl Melnyk: Fallen Trees an kürzlich Veröffentlichtes erinnert, ist die neue EP ein kraftvoll wehmütiges, minimalistisches und bewegendes Werk, mit dem der ukrainische Komponist seinen energiegeladenen und gleichzeitig atmosphärischen Stil demonstriert. Melnyk, dessen Werk erst seit dem 21. Jahrhundert von den Kritikern wahrgenommen wird, hat sich den verspäteten Applaus redlich verdient. TC


Little Simz – '101 FM'


Der neueste Track von Little Simz ist weniger stürmisch als die kürzlich veröffentlichten „Boss“ und „Offence“. Die Künstlerin blickt in „101 FM“ auf ihre bisherige Geschichte zurück – vom Playstation spielen in ihrer Nordlondoner Wohnung über Sets bei Radiosendern bis hin zu ihrer heutigen Karriere in der Welt des Rap.

Die Lyrics strömen über von östlicher Kultur inspirierte Instrumentals, die an „Mandarin Oranges“ von ihrem Mixtape E.D.G.E, das ihr im Jahr 2014 den Durchbruch bescherte. Wieder einmal beweist Simbiatu Ajikawo, dass sie eine der aufregendsten britischen Hip-Hop-Künstlerinnen der vergangenen Jahre ist.JK


Broken Bells – 'Shelter'


Als eingefleischter Fan der ersten Alben von The Shins und Broken Bells freute ich mich, dass das gemeinsame Projekt von James Mercer und Danger Mouse nach Jahren wieder zurück kam. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt harmonierten die Instrumentals von Danger Mouse und die Songwriting-Skills von James Mercer meiner Meinung nach sehr gut.

Jedoch war ich kein allzu großer Fan des Nachfolgers beziehungsweise der letzten Alben der Shins. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler reizt mich jedoch schon. Die neue Single demonstriert das Zusammenspiel von Mercers Gesang und dem Drumbeat von Danger Mouse. AW

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