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New Music Fridays: Die Lieblings-Songs von Festicket


Happy Friday! Obwohl Weihnachten schon fast vor der Tür steht und es nun auch in der Musikindustrie etwas ruhiger zugeht, haben wir uns trotzdem für euch auf die Suche nach neuer Musik gemacht und die Highlights der Woche zusammengetragen. Die heutige Playlist zeigt, dass Charlotte Gainsbourg nichts falsch machen kann, und die neuen Tracks von LEISURE, Jay Som und American Football versüßen uns die Vorweihnachtszeit.

Wie immer findet ihr die Playlist zusammen mit ein paar Worten zu unseren persönlichen Highlights. Nächste Woche werden wir einen Blick auf die besten Weihnachts-Singles 2018 werfen. Also macht euch schon mal bereit und habt ein schönes Wochenende.


Charlotte Gainsbourg – Take 2


Nach der Veröffentlichung ihrer Single „Such a Remarkable Day“ vor ein paar Wochen kehrt das französische Universaltalent Charlotte Gainsbourg mit ihrer verlässlich coolen EP Take 2 zurück. In dem Produktionsflair von Elektro-Legende und Frank Ocean-Kollaborateur SebastiAn allein könnte man sich genau wie im Studioalbum Rest aus dem Jahr 2017 mühelos verlieren, aber trotzdem bleibt genug Platz um Gainsbourg im Rampenlicht stehen zu sehen.

Gainsbourg wählt ihre Kollaborateure sorgfältig aus und hier zeigen die zwei zusammen ihr Talent, eine theatralische Atmosphäre zu erzeugen und mit Rhythmen und Instrumentierung zu spielen, um damit eine schnelle Meinungsbildung auszubremsen und stattdessen den Zuhörer in den Bann zu ziehen. Die erste Single und „Bombs Away“ verfügen über eine zugrundeliegende Energie, die unbestreitbar französisch ist und in die Richtung von Justice und der restlichen Familie des Labels Ed Banger geht. Gleichzeitig sind es keine Elektro-Tracks wie Lost Lenore mit dem träumerischen Tempo und den dramatischen Streichinstrumenten beweist.

Die EP beinhaltet außerdem, fast wie eine B-Seite, ein Cover von Kanye Wests Runaway mit Gainsbourgs charakteristisch gesprochenen Wortpassagen sowie eine Live-Interpretation von Rest von Deadly Valentine, die beide auf ihren Livetouren zum Repertoire gehören. JB


American Football – 'Silhouettes' 


Die US-amerikanische Band American Football aus Illinois trennte sich kurz nach der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Debütalbums im Jahr 1999 und heimste damit einen Kultstatus in der Emo-Szene des Mittleren Westens und darüber hinaus ein. Ganze 15 Jahre später und mittlerweile erwachsen kam die Band wieder zusammen, um das ein oder andere Livekonzert zu spielen. Der Erfolg dieser Shows ließ sie zurück ins Studio kehren, um dort das heiß ersehnte zweite Album American Football (LP2) aufzunehmen.

Nachdem Mike Kinsella und Co endlich Fuß gefasst haben, scheint sie nichts mehr aufhalten zu können. Diese Woche erschien nun die angemessen kalte und weihnachtliche Single „Silhouttes“ und die Ankündigung ihres dritten Albums LP3 im kommenden März.

Der Longplayer verspricht gesangliche Einlagen von Rachel Goswell von Slowdive, Haley Williams von Paramore und Elizabeth Powell von Land of Talk. Diese erste Single ist jedoch durch und durch American Football, bei der Glockenspiel- und Vibraphon-Klänge ein warmes Gefühl inmitten kalter, klarer Luft erzeugen. JB

 

Jay Som - ‘Turn The Other Cheek’


Jay Som ist einfach toll und wer etwas anderes sagt, liegt daneben. Ihr Debütalbum Everybody Works gehörte zu einem der Highlights im Jahr 2017 und die darauffolgende Single „Pirouette“ und die B-Seite „O.K., Meet Me Underwater“ zeigten, dass sie noch mehr zu bieten hat.

Nach einigen relativ wenig reizvollen Kollaborationen mit Justus Proffit ist sie wieder allein unterwegs. Turn The Other Cheek ist zwar nicht ganz so reichhaltig wie einige ihrer Songs auf dem Album, aber die Instrumentierung ist so perfekt ausbalanciert, wie es für ihre Werke üblich ist. Die Gitarrenklänge sind einfach unbeschreiblich.

Ich weiß, dass ich ein absoluter Fan von der Art von Musik bin, die Jay Som macht, aber ich bin der Meinung, dass sie jeder im Blick haben sollte – vor allem nachdem Acts wie Soccer Mommy und Snail Mail mit ähnlichen Projekten große Erfolge gefeiert haben, obwohl sie meiner Meinung nach hinter Som zurückbleiben (das soll natürlich keine Kritik an ihnen sein). Also, hört einfach rein und dankt mir später. JK


ELIZA - A Real Romantic


Obwohl ich den brillanten Track „Alone & Unafraid“ sowie Jesse James Solomons EP Strata, auf der ELIZA auf zwei Tracks vertreten ist, in Dauerschleife gehört habe, hat es eine Weile gedauert, bis ich realisiert habe, dass sich hinter ELIZA die allseits bekannte Eliza Doolittle verbirgt.

ELIZA tauscht den charmanten Indie-Pop der vergangenen Jahre gegen einen smoothen, souligen und sinnlichen Sound und klingt damit besser als je zuvor in ihrer Karriere. Auf ihrem neuen Album „A Real Romantic“ beweist sie ihre Kreativität und zeigt uns, wie man sich erfolgreich neu erfindet. JK

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