Zürich Openair 2019: Abseits der Headliner*innen

Zürich Openair 2019: Abseits der Headliner*innen

Zürich Openair 2020

Zürich Openair 2020

Zürich, Schweiz


Natürlich spielen die Headliner*innen bei der Wahl der nächsten Festivalreise eine große Rolle. Aber auch das Gelände, das Wetter und die Demographie sowie die Auswahl an Genres, die uns dort erwarten, sind wichtige Faktoren. Die wenigsten werfen jedoch einen genaueren Blick auf die Acts abseits der großen Headliner*innen.

Auch das Zürich Openair präsentiert die ganz Großen – ganz oben auf dem Poster der diesjährigen Ausgabe stehen weltbekannte Namen wie Calvin Harris, The Chemical Brothers, Macklemore, Swedish House Mafia, Billie Eilish, Jorja Smith, Nina Kraviz und Foals.

Darüber hinaus gibt es bei dem gigantischen Schweizer Festival jedoch noch ein ganzes Füllhorn an Sounds zu entdecken. Hier ist unsere Auswahl der besten Acts abseits der Headliner*innen.


Tommy Genesis
 

Die Hip-Hop-Künstlerin Tommy Genesis hat sich ihre eigene Nische des Untergrunds gesucht, jedoch ist sie bislang eher für ihre Calvin Klein-Kampagnen als für ihre Musik bekannt. Dies sollte sich jedoch bald ändern, denn die Künstlerin, die oft als Fetisch-Rapperin abgestempelt wird, schreibt Texte, die mindestens genauso viel Aufmerksamkeit verdient haben wie ihre knappe Kostümierung.

Stylisch, aggressiv und unkonventionell – es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Genesis als Hip-Hop-Ikone etabliert.

 

Ross From Friends
 

Der britische Produzent kommt musikalisch gesehen aus gutem Hause – sein Vater reiste in den 80ern mit Van und Anlage durch Europa, immer auf der Suche nach der nächsten Location für eine Party. Diese Erfahrung spiegelt sich darin wider, dass Ross From Friends in einer Reihe an Stilen zu Hause ist.

Sein vielseitiger und sich stets weiterentwickelnder Elektro-Sound eignet sich sowohl für durchtanzte Nächte als auch für Tagträumereien.

 

Friendly Fires
 

Es ist eher unwahrscheinlich, dass du noch nie von diesem äußerst tanzbaren Elektro-Pop-Trio gehört hast. Nach ihrer beinahe zehnjährigen Pause sei dir jedoch verziehen, falls du ein klein bisschen brauchst, um dich wieder zu erinnern, wie wunderbar sympathisch die drei sind.

Nach acht Jahren kehren sie mit ihrem dritten Album Inflorescent zurück, das jede Menge tanzbares Material für den Freitagabend des Festivals bereithält.

 

Yeasayer

Mit Yeasayer haben wir schon die zweite Band in dieser Liste, die viel zu lange auf neue Musik hat warten lassen. Die experimentierfreudige Gruppe aus Brooklyn vereint in ihrem Werk Kauzigkeit, Emotion und Humor. Das Ergebnis ist eine Mischung aus der psychedelischen Exzentrik der Flaming Lips und dem urbanen Teleskop, mit dem Animal Collective in den Kosmos blicken.

Wir freuen uns, sie wieder in unserer Mitte zu haben.

 

Sophie Hunger
 

Die Schweizerin sollte man sich nicht durch die Lappen gehen lassen, denn in ihrer Musik trifft traditionelle Instrumentalisierung auf kontemporären Beat-basierten Elektro. Vor einigen Jahren zog sie nach Berlin, was musikalisch gesehen einen Umbruch in ihrer Herangehensweise bedeutete.

Die Musikerin gehört sicherlich zu der Schweizer Elite und ihr Konzert auf heimischem Boden wird sicherlich eine ganz besondere Angelegenheit.


Das Zürich Openair 2019 findet vom 21. bis 24. August in Zürich in der Schweiz statt. Die letzten verbleibenden Tickets kannst du hier buchen.

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